Wohnung

Praktische Ordnungshelfer im Haus

admin 13. Mai 2010

Nicht nur Frauen haben einen „Schuhtick“ – auch wenn das die allgemeine Meinung der Männer ist. Aber Halbschuhe, Sneaker, Sportschuhe, Gummistiefel, und das für Herren, Damen und Kinder gleichermaßen, sprechen hier eine eindeutige Sprache. In einem Haushalt mit mehr als einer Person kann es da gerne mal zum Chaos im Flur kommen, wo die Schuhe für gewöhnlich abgestellt werden. Man stolpert darüber, weil sie die Laufwege blockieren und der Flur wirkt ständig unaufgeräumt. Abhilfe versprechen hier Schuhschränke, die vielerorts auch unter dem Namen Stiefelschränke bekannt sind. Die schmalen Schränke gibt es mittlerweile in allen möglichen Designs, Farben und Materialien. Da ist es manchmal nicht so ganz einfach das passende Modell zu finden, das nicht nur den optischen Ansprüchen genügt, sondern auch genügend Platz für alle Schuhe bietet. Während die normalen Halbschuhe in nahezu jedem Schuhschrank Platz sparend verstaut werden können, gestaltet sich das bei Stiefeln jeglicher Art meist ein wenig schwieriger. Schließlich sind die Fächer eines solchen „Ordnungshelfers“ meist nur wenige Zentimeter hoch und somit nicht für die Aufbewahrung von Stiefeln ausgerichtet. Hier kommen Stiefelschränke zum Einsatz, die, im Grunde genommen, nur eine spezielle Form des Schuhschrankes darstellen: diese sind entweder mit praktischen Bügeln ausgestattet, an denen die Stiefel aufgehängt werden können, oder die Fächer sind so hoch, dass selbst Papas gelbe Gummistiefel stehend ihren Platz finden. Besonders bei teureren Lederstiefeln bietet sich eine Aufbewahrung in den Stiefelschränken an, da hier die Form des Schaftes nicht verändert oder geknickt werden muss, was eindeutig zu einer längeren Lebensdauer solcher Schuhe beiträgt.

Die gute alte Badewanne

admin 13. November 2009

Bereits die Römer wussten den wohltuenden Effekt eines Bades zu schätzen und pflegten, ja man mag sagen, zelebrierten, ihren Badekult. Wo in der Antike die Badehäuser auch dem Volk zugänglich waren, behielten sich in späteren Epochen ausschließlich Adelige dieses Privileg der Körperpflege vor. Und auch heute noch ist die Badewanne ein kleines Stück „Luxus“ innerhalb der eigenen vier Wände. Und jeder, der nach einem anstrengenden oder stressreichen Tag ein paar ungestörte Minuten, oder gar Stunden, in der Badewanne verbringen durfte, wird dieser Behauptung uneingeschränkt zustimmen wollen. Hier hat man Zeit und Ruhe für sich, für seine Gedanken, und natürlich auch für die eigene Körperhygiene bzw. –pflege. In heutiger Zeit ist die Badewanne aber viel mehr als nur ein Ort, an dem man sich wäscht. Vielmehr stellt sie für viele Menschen einen Quell der Entspannung dar. Wo im Alltag morgens schnell geduscht wird, nimmt man sich am Abend oder am Wochenende ausreichend Zeit für das Bad. Um den Wohlfühleffekt noch zu verstärken, verwöhnen sich viele Leute mit edlen Badezusätzen und aromatischen Ölen, leiser Musik oder Kerzen.

Badewanne aus Holz von Stolis

Badewanne aus Holz von Stolis

Um gerade dieses Ambiente in vollen Zügen genießen zu können, ist es für den Großteil der Wohnungs- oder Hausbesitzer sehr wichtig, dass das Badezimmer auch den optischen Ansprüchen genügt. Und insbesondere bei der Badewanne liegt das Augenmerk auf der Mischung aus Funktionalität und Design. Sie ist nämlich in vielen Fällen Einrichtungsmittelpunkt des heimischen Bades und soll somit zum absoluten Blickfang werden. Auch die Designer haben auf die vermehrte Nachfrage an hochwertigen und exklusiven Badewannen reagiert, so dass sich der Kunde derzeit zwischen einer Vielzahl verschiedener Hersteller und Modelle entscheiden kann. Und auch die Auswahl an verwendeten Materialien bei der Badewannenproduktion, ist in den letzten Jahren gewachsen. Statt ausschließlich aus Keramik, bestehen die modernen Wannen beispielsweise aus Naturstein, Metall, Plexiglas oder Holz. So ist es möglich auch extravaganten Wünschen gerecht zu werden und zu garantieren, dass sich die neue Badewanne harmonisch in das Gesamtbild des Bades einfügt. Und auch die traditionelle „Einbauwanne“ hat starke Konkurrenz bekommen. Denn insbesondere bei flächenmäßig großen Badezimmern, entscheidet man sich gerne für eine komfortable Eckbadewanne, in der meist auch zwei Personen bequem Platz finden, oder eine freistehende Variante. Letztere ist ganz besonders dann absolutes „Luxusgut“, wenn ihr Standort den Blick in die Natur erlaubt. So erlebt man den Aufenthalt im teuren Wellnesshotel eben zu Hause, im ungestörten, privaten Ambiente.

Wer es besonders praktisch mag, wird sich mit solchen Badewannen anfreunden können, die mit einer Dusche kombiniert sind. Diese Modelle werden auch dann gerne verwendet, wenn das Badezimmer nicht genügend Platz für Beides bietet. Die „Genießer“ entscheiden sich jedoch vermehrt für eine Badewanne mit integrierten Whirlpooldüsen, so dass der Entspannungseffekt durch einen gesundheitlichen Vorteil ergänzt wird: egal ob bei Rückenbeschwerden oder Verspannungen, können spezielle „Massagedüsen“ diese lösen. Zumal ein verspannter Nacken oder Rücken oftmals durch Stress im Alltag hervorgerufen wird, der beim „Kurzurlaub“ in der Badewanne schon von einem abperlt und weggespült wird.

Das allgemeine Image der traditionellen Badewanne hat sich, in den letzten Jahrhunderten, bis heute, also stark geändert. Wo man früher von einer „Nasszelle“ sprach, pflegt man heute deutsche Badekultur und verwandelt das Badezimmer, mit der passenden Badewanne, in eine Wohlfühloase, die keine Wünsche offen lässt.

Das Multifunktions-Wohnzimmer

admin 13. Juni 2008

Spätestens beim Einrichten einer neuen Wohnung macht man sich Gedanken über Gestaltung und Nutzung des Wohnzimmers. Mag es zuerst auch trivial klingen: heute hat jede Wohnung ein Wohnzimmer oder einen als Wohnraum genutzten Hauptraum.
 
Das war früher ganz anders. In den vergangenen 30 Jahren hat sich in der Wohnkultur eine stille Revolution vollzogen: Die ältere Generation kennt sicher noch gut den traditionellen Vorläufer des Wohnzimmers, die Stube. Oft und zu Recht war es die “gute Stube”. Die vom Englischen Wort Stove (Ofen) abgeleitete Stube bezeichnet einen beheizbaren, darum warmen Wohnraum. Sie war über Generationen hinweg oft der wichtigste Raum der Wohnung und der Hauptaufenthaltsort der Bewohner. Die Stube kann als Vorläufer des Wohnzimmers angesehen werden, war aber oft auch eine Wohnküche oder – besonders in ländlichen Gegenden – die Küche. Heute sehen wir eine nicht vollständig heizbare Wohnung als Zumutung an. Wie sich die Zeiten doch ändern…
 
Moderne Wohnzimmer sind nach wie vor Multifunktionsräume. Sie werden genutzt
  • zum Empfang von Gästen
  • zur Repräsentation (sei es Bildung, Geschmack, Wohlstand)
  • als Ort, an dem sich die Familienmitglieder begegnen
  • als häuslicher Arbeitsraum
  • zur Einnahme der Mahlzeiten
… und nicht zu vergessen ist das Wohnzimmer der Raum, in dem ein Großteil der Freizeit verbracht wird.  Wohnzimmer sind heute kaum noch denkbar ohne die Multimedia-Ausstattung, die einen Großteil des traditionellen Equipments überflüssig machen wird. Stereoanlagen und PCs zum Beispiel. Dabei wird der PC nicht verschwinden, er wandelt sich jedoch vom nur-Computer zum “Wohnzimmer-PC”.
 
Das Wesentliche dabei ist, dass er bei gestiegenen Leistungsanforderungen sehr leise sein muss. Lüfterloses Netzteil, lüfterlose oder flüsterleise CPU-Kühlung, im Inneren ein sehr großer und deshalb langsam drehender CPU Lüfter. Kurz: alles, was dazu dient, das der PC nicht durch seine Laufgeräusche stört. Sonst gibt es meist keine Unterschiede; das Äußere ist eh geschmacksabhängig. Außerdem sind die Anforderungen an das Design gestiegen. Bürotaugliches Weiß für das Gehäuse ist out – es soll schon ein Hingucker sein, den man neben dem Plasmafernseher zeigen kann.
 
Neben aller Technik ist gerade im Wohnzimmer die Möblierung entscheidend. Buche Möbel gelten bei der Auswahl der Möbel für die moderne Wohnung als Geheimtipp.