admin 13. November 2009
Bereits die Römer wussten den wohltuenden Effekt eines Bades zu schätzen und pflegten, ja man mag sagen, zelebrierten, ihren Badekult. Wo in der Antike die Badehäuser auch dem Volk zugänglich waren, behielten sich in späteren Epochen ausschließlich Adelige dieses Privileg der Körperpflege vor. Und auch heute noch ist die Badewanne ein kleines Stück „Luxus“ innerhalb der eigenen vier Wände. Und jeder, der nach einem anstrengenden oder stressreichen Tag ein paar ungestörte Minuten, oder gar Stunden, in der Badewanne verbringen durfte, wird dieser Behauptung uneingeschränkt zustimmen wollen. Hier hat man Zeit und Ruhe für sich, für seine Gedanken, und natürlich auch für die eigene Körperhygiene bzw. –pflege. In heutiger Zeit ist die Badewanne aber viel mehr als nur ein Ort, an dem man sich wäscht. Vielmehr stellt sie für viele Menschen einen Quell der Entspannung dar. Wo im Alltag morgens schnell geduscht wird, nimmt man sich am Abend oder am Wochenende ausreichend Zeit für das Bad. Um den Wohlfühleffekt noch zu verstärken, verwöhnen sich viele Leute mit edlen Badezusätzen und aromatischen Ölen, leiser Musik oder Kerzen.

Badewanne aus Holz von Stolis
Um gerade dieses Ambiente in vollen Zügen genießen zu können, ist es für den Großteil der Wohnungs- oder Hausbesitzer sehr wichtig, dass das Badezimmer auch den optischen Ansprüchen genügt. Und insbesondere bei der Badewanne liegt das Augenmerk auf der Mischung aus Funktionalität und Design. Sie ist nämlich in vielen Fällen Einrichtungsmittelpunkt des heimischen Bades und soll somit zum absoluten Blickfang werden. Auch die Designer haben auf die vermehrte Nachfrage an hochwertigen und exklusiven Badewannen reagiert, so dass sich der Kunde derzeit zwischen einer Vielzahl verschiedener Hersteller und Modelle entscheiden kann. Und auch die Auswahl an verwendeten Materialien bei der Badewannenproduktion, ist in den letzten Jahren gewachsen. Statt ausschließlich aus Keramik, bestehen die modernen Wannen beispielsweise aus Naturstein, Metall, Plexiglas oder Holz. So ist es möglich auch extravaganten Wünschen gerecht zu werden und zu garantieren, dass sich die neue Badewanne harmonisch in das Gesamtbild des Bades einfügt. Und auch die traditionelle „Einbauwanne“ hat starke Konkurrenz bekommen. Denn insbesondere bei flächenmäßig großen Badezimmern, entscheidet man sich gerne für eine komfortable Eckbadewanne, in der meist auch zwei Personen bequem Platz finden, oder eine freistehende Variante. Letztere ist ganz besonders dann absolutes „Luxusgut“, wenn ihr Standort den Blick in die Natur erlaubt. So erlebt man den Aufenthalt im teuren Wellnesshotel eben zu Hause, im ungestörten, privaten Ambiente.
Wer es besonders praktisch mag, wird sich mit solchen Badewannen anfreunden können, die mit einer Dusche kombiniert sind. Diese Modelle werden auch dann gerne verwendet, wenn das Badezimmer nicht genügend Platz für Beides bietet. Die „Genießer“ entscheiden sich jedoch vermehrt für eine Badewanne mit integrierten Whirlpooldüsen, so dass der Entspannungseffekt durch einen gesundheitlichen Vorteil ergänzt wird: egal ob bei Rückenbeschwerden oder Verspannungen, können spezielle „Massagedüsen“ diese lösen. Zumal ein verspannter Nacken oder Rücken oftmals durch Stress im Alltag hervorgerufen wird, der beim „Kurzurlaub“ in der Badewanne schon von einem abperlt und weggespült wird.
Das allgemeine Image der traditionellen Badewanne hat sich, in den letzten Jahrhunderten, bis heute, also stark geändert. Wo man früher von einer „Nasszelle“ sprach, pflegt man heute deutsche Badekultur und verwandelt das Badezimmer, mit der passenden Badewanne, in eine Wohlfühloase, die keine Wünsche offen lässt.
Tags: Badewanne, Badezimmer, Badkultur