Raubholzhändlern auf der Spur
admin 7. Juni 2009
Morgen um 23.00 kommt auf NDR eine Dokomentation über Illegalen Holzhandel. Die Reporter Manfred Ladwig und Thomas Reutter sind dazu auf Spurensuche gegangen. Die Dokomentation berichtet über die Holzmafia in Laos, Kambodscha und Vietnam das Raubholz wird vorwiegend für die Produktion von Gartenmöbeln verwendet in Südostasien spricht man hier von einer organisierter Staatskriminalität. Schätzungsweise wird jedes Jahr illegales Holz im Wert von 10 Milliarden Euro auf dem Weltmarkt gehandelt. Ein interessantes Video dazu habe ich hier gefunden. Wiedereinmal zeigt sich, beim Kauf von Gartenmöbeln auf Zertifizierungen zu achten. Gartenmöbel mit einem FSC Zertifikat der Forest Stewardship Council (seit 1993) setzen auf eine umweltgerechte, sozialverträgliche sowie wirtschaftlich tragfähige Bewirtschaftung der Wälder. Alle Holzprodukte die das FSC-Logo tragen stammen nachweislich aus FSC überwachten Wäldern. Ein weiters Organ zur Überwachung der Wälder welches vielleicht etwas weniger bekannt ist ist nennt sich PEFC – Pan European Forest Certification mit derzeit rund 47 Millionen Heckter eines der vorherrschenden Zertifizierungssystem in Europa. Der Handel bemerkt ein reges Interesse seiner Kunden nach der Herkunft ihrer Möbel im Bio-Zeitalter wollen immer mehr Menschen wissen wo und wie Ihre Gartenmöbel hergestellt und verarbeitet wurden welche Chemikalien sind in den Holzlacken enthalten oder ob Pestizide eingesetzt wurden. Das gesteigerte Interesse des Endkunden ist ein Schritt in die richtige Richtung.
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