Hanging Baskets – Blumendeko mit Pflanzenampeln

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Gerade wer seine grünen Träume in engerer Umgebung, wie auf dem Balkon oder einer vergleichsweise kleinen Terasse ausleben muss, ist auf jeden Quadratzentimeter Platz angewiesen. Schön, wenn man dann nicht nur ebenerdig begrünen kann, sondern darüber hinaus auch noch die vertikale Option zur Verfügung hat.

Herkunft der Hanging Baskets

Stilbildend für die Bepflanzung in der Senkrechten sind wieder mal die Engländer, die die Gestaltung von Häuserwänden mit sogenannten Hanging Baskets zur Perfektion getrieben haben. Diese, in der Fachsprache „Hängegitterkorb“ genannten Blumenampeln, werden meist nicht nur von Oben bepflanzt, sondern auch an den Seiten begrünt, was dann zum Zeitpunkt der Blüte unvergleichliche Eindrücke einer blühenden Kugel ergibt.

Material der Blumenampeln

Zumeist bestehen die Pflanzenampfel aus einem Drahtgeflecht, welches mit einer zuchtfähigen Einlage versehen wurde. Hierfür geeignet ist neben Sphagnum Moos (einer Art von Torf, die auch Bleichmoos genannt wird und eine enorme Wasserspeicherfähigkeit – bis zum 30-fachen ihres Eigenvolumens – besitzt) auch z.B Kokosfasern oder Alternativen aus recycelten Altpapier. Zu beachten ist, daß die zur Anwendung kommenden Materialien einigermaßen Witterungsbeständig sind und auch wirklich zur Aussenanwendung geeignet sind. Dies betrifft auch die Drahtgestelle, die möglichst wenig anfällig für Rost sein sollten. Ggfls. empfiehlt sich die Anschaffung von Blumenampfeln aus Kunststoff, die über seperate Öffnungen in den Seitenwänden verfügen, was ein seitliche Begrünung deutlich vereinfacht. Diese Ampeln aus Plastik sind meist sogar von vornherein mit geeigneten Einlagen ausgestattet, so daß der umgehenden Bepflanzung nichts im Wege steht.

Alternative Plant Bags

Plant Bags oder einfach Planzsäcke sind die etwas undekorativere Alternative zu den genannten Hanging Baskets. Die fällt allerdings mit zunehmender Blütenpracht, die die Trägervorrichtung schamhaft verdeckt, weniger ins Gewicht. Plant Bags haben gegenüber den Hanging Baskets den großen Vorteil, daß sie außerhalb des Gebrauchs kaum Platz wegnehmen. Die
> Pflanzsäcke können einfach gefalten und im Schrank verstaut werden. Auch sind die Plantbags einfach zu transportieren, was vor allem bei Überwinterungsvorbereitungen von nicht unerheblichen Vorteil ist. Insgesamt sind Plantbags auch wegen Ihrer extremen Haltbarkeit eine prima Alternative zu herkömmlichen Pflanzbehältnissen wie z.B dem klassischen Blumentopf.

Vertikale Begrünung mit Kletterpflanzen

Als Alternative zur Verwendung von Blumenampfeln in Form von Hanging Baskets oder Plant Bags bieten sich natürlich Kletterpflanzen an. Hier unterscheidet man grundlegend zwischen Selbstklimmern und Kletterpflanzen die eine Rankhilfe benötigen – sogenannten Gerüstkletterpflanzen. Bei Selbstklimmern, die direkt die Hauswand begründen gilt es allerdings zu  bedenken, das z.B Efeu über nicht unerhebliche Wuchskräfte verfügt, die den Verputz und ggfls. sogar das Mauerwerk selbst sprengen kann. Die Kosten für die Reperatur der Hausfassade lassen die Freude an den Pflanzenpracht dann schnell verblassen.

Spalierobst

Wer hingegen weniger auf Optisches setzen will, sondern die zur Verfügung stehende Pflanzfläche primär für Nutzpflanzen verwenden möchte, sollte sich mit einem anderen Klassiker, dem Spalierobst beschäftigen. Geeignet ist neben den üblichen Obstsorten wie Birnen, Äpfel und Wein auch Steinobst wie z.B Aprikosen oder Pfirsiche. Nötig ist für die Zucht von Spalierobst neben geeigneten Rankhilfen allerdings eine gute Portion Geduld und eine hohe Frustrationsgrenze. Der Anbau von Spalierobst erfordert einiges an Fachkenntniss und ist nicht für Gartenanfänger geeignet.

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