admin 17. Januar 2010
Kaum klettern die Temperaturen im Frühling nach oben, eröffnen viele Gartenbesitzer die offizielle „Freiluftsaison“. Neben einer schönen Bepflanzung und einer gepflegten Rasenfläche dürfen natürlich auch die bequemen Gartenmöbel nicht fehlen. Neben dem klassischen Material Holz, finden mittlerweile auch immer mehr andere Materialien Einzug in die deutschen Gärten. Besonders Rattanmöbel sind aufgrund ihrer Bequemlichkeit und schlichten Optik beliebt, da sie sich perfekt in jedes Ambiente einfügen und dazu noch ein mediterranes Flair verströmen. Was viele Leute allerdings nicht wissen ist, dass Gartenmöbel aus natürlichem Rattangeflecht nur sehr eingeschränkt witterungsbeständig sind. Bei andauernder Feuchtigkeit oder intensiver Sonneneinstrahlung, verfärbt sich nicht nur das Geflecht, sondern es wird auch spröde und kann reißen. Eine echt Alternative ist hier das so genannte Kunstrattan. Ein Werkstoff, der seit den 80er Jahren zur Herstellung von Gartenmöbeln genutzt wird. Das auch als Polyrattan bezeichnete Geflecht steht in diesem Zusammenhang für Polyethylen. Polyrattan ist somit, grob gesagt, nichts anderes als die Kunststoffvariante von natürlichem Rattangeflecht, bietet aber viele Vorteile für die ausschließliche Nutzung im Freien. Denn Polyrattan ist äußerst witterungsbeständig und unempfindlich gegenüber UV-Strahlung. Außerdem perlen Regen und Schmutz einfach an der Oberfläche ab, so dass die Reinigung ein Kinderspiel wird. Des Weiteren ist diese Geflechtart sehr robust und langlebig, weswegen auch Hotel- oder Gastronomiebetriebe gerne auf Möbel aus Polyrattan zurückgreifen. Allerdings, und das wissen leider auch nur wenige Kunden, bietet die Bezeichnung Polyrattan allein keine Garantie für die oben genannten positiven Eigenschaften. Denn die Unterschiede bei der Qualität und Materialbeschaffenheit der einzelnen Geflechte, die auf dem Markt angeboten werden, klaffen weit auseinander. Und für den Laien ist es fast unmöglich ein hochwertiges von einem „No-Name“-Geflecht zu unterscheiden. Lediglich bei der späteren Nutzung wird oft erst klar, ob die neuen Gartenmöbel das halten, was vom Händler versprochen wurde.
Wer auf echte Qualität setzen möchte, sollte sich daher für ein „Markengeflecht“ entscheiden. Auf dem Fachmarkt bekannt und beliebt sind die Kunststoffgeflechte der Firma Rehau, die auch „Raucord“ genannt werden. Denn erst nach intensiver Prüfung auf beispielsweise Allwettertauglichkeit, die Reaktion auf Niederschlag und UV-Strahlung, sowie die allgemeine Reißfestigkeit, darf ein Geflecht den Namen „Raucord“ tragen. Gerade wegen dieser aufwändigen Prüfung, die aber eine absolut hochwertige Qualität garantieren, sind Gartenmöbel die mit „Raucord“ hergestellt wurden, meistens sehr viel teurer als so genannte „No-Name“-Geflechte. Allerdings gibt es auch hier „gute“ Geflechtarten, die besonders für den privaten Gebrauch völlig ausreichend sind – und eben sehr viel weniger Geld kosten. Denn schließlich kann ein einfacher Sessel aus „Raucord“ gut und gerne 200€ und mehr kosten, ein vergleichbarer Sessel aus „herkömmlichem“ Polyrattan dagegen nur 50-80€.
Hier sollten der eigene Geschmack und Qualitätsanspruch aber vor allem der Geldbeutel entscheiden. Beim Gartenmöbel Fachhändler bekommt man zusätzlich eine Art „Entscheidungshilfe“ durch die Beratung, welches Geflecht das Richtige für das spätere Nutzungsprofil ist. Außerdem kann man sich hier direkt vor Ort von der Qualität und Beschaffenheit der einzelnen Modelle überzeugen. Doch nicht nur die Firma Rehau stellt hochwertige Kunststoffgeflechte her. Viele namhafte Hersteller greifen gerne auf andere Markengeflechte zurück, die alle durch Langlebigkeit, Witterungsbeständigkeit und Stabilität überzeugen. So zum Beispiel: Virofiber, Hularo oder Biculair.
Beispielabbildung : No-Name Gartensessel Polyrattan
Original Rehau Gartenstühle

Tags: Gartenmöbel, Hularo, kunstrattan, polyrattan, rehau