Archiv für das Tag 'Windschutz'

Windschutz Variationen

admin 16. März 2010

Was gibt es Schöneres, als die warmen Sommertage auf der Terrasse zu genießen? Bei ein wenig Kaffee und Kuchen, einem guten Buch oder der Tageszeitung lassen sich hier unbeschwerte und erholsame Stunden verbringen. Doch plötzlich kommt ein Windstoß auf und die behagliche Stimmung wird ebenso weggeblasen, wie die Zeitung oder Servietten der Kuchentafel. Anstatt den Rest des windigen Sommers ausschließlich im Inneren des Hauses zu verbringen, lohnt es sich in einen so genannten Windschutz zu investieren. Denn, je nach Lage der Terrasse und Standort des Hauses kann selbst am schönsten Frühlingstag ungemütlich kalt werden, wenn der Wind um die Ecken weht. Erkundigt man sich im Baumarkt nach einem Windschutz, wird man meistens zu hölzernen Windschutzelementen geführt, die es mittlerweile in den unterschiedlichsten Formen, Farben, Größen und Holzarten gibt. Neben klassischem Nadelholz, gibt es mittlerweile beispielsweise auch „tropische“ Varianten aus Bambus, die im Garten nicht selten als Stilelement eingesetzt werden, um, zum Beispiel einem chinesisch gestalteten Garten, das gewisse Etwas zu verleihen.

 Aber auch die traditionellen Modelle können mit Hilfe von Rankgewächsen ein toller Hingucker sein, der außerdem noch eine ganz praktische Funktion erfüllt. Bei der Montage sollte man unbedingt darauf achten, dass die Pfosten sachgemäß im Boden verankert werden. Meistens lohnt es sich sogar die Windschutzelemente einzubetonieren, um zu verhindern, dass sie bei einem stärkeren Sturm aus dem Boden gerissen werden und, im schlimmsten Fall, Sach- und Personenschäden anrichten. Der richtige Standort für einen Windschutz ergibt sich meistens aus der Erfahrung: Terrassen- und Gartenbesitzer wissen meist, von welcher Seite der Wind kommt und statten diese dann mit einem entsprechenden Schutz aus. Natürlich gibt es auch andere Varianten des Windschutzes, wie zum Beispiel eine hohe Mauer. Bei alten Villen oder Herrenhäusern findet man häufig Mauern, die nicht nur als Sicht- sondern auch als effektiver Windschutz dienen. Allerdings empfiehlt sich eine solche nur, bei einem sehr großen Garten, da eine kleine Grünfläche, umrahmt von einer massiven Mauer, die mindestens 1,80m hoch sein muss, um ihren Sinn und Zweck zu erfüllen, meist noch kleiner und gedrungener wirkt. Auch sollte der Baustil des Hauses beachtet werden, bevor man sich für eine Ummauerung als Windschutz entscheidet. Aber besonders bei mediterran gestalteten Gärten, oder solchen, die einem englischen Cottage gleichen, betonen hohe Mauern den ländlichen und edlen Charakter dieser Stile. Auch hier können Efeu und andere Kletterpflanzen dabei helfen einzelne Mauerelemente zu verschönern und zu verdecken, falls man sich an dieser einmal „satt gesehen hat“. Wer es besonders natürlich mag, kann natürlich auch kleinere Bäume, Hecken und Sträucher als Windschutz verwenden. Sachgemäß gepflanzt und platziert, verschönern sie nicht nur jeden Garten, sondern sind meistens gar nicht als nachträglich gesetzter Windschutz zu identifizieren. Als direkter Windschutz für die Terrasse ist ein solcher natürlicher Windschutz aber meistens nicht geeignet, da Hecken und Sträucher eine Mindestbreite von 3 Metern aufweisen müssen, um den Wind effektiv abzuschirmen. Daher können lediglich größere Bereiche des Gartens vor Wind und Sturm geschützt werden, ein zusätzlicher Schutz, speziell für die Terrasse empfiehlt sich hier aber dennoch. Für den Balkon oder kleine Terrassenflächen sind oftmals auch einfache Planen und „Windsegel“ geeignet, die zusätzlich vor den neugierigen Blicken der Nachbarn schützen können.